Eine rosa-weiße Kirschblüte aus Japan

Bei diesen grauen Wolken am Himmel etwas wenig mehr Sonne gerade recht. Vielleicht heitern da ein paar Kirschblüten auf – die stehen immerhin für den Beginn des Sommers.

Wenn Japan in einem rosa-weißen Meer versinkt, ist das für die Einheimischen immer ein Grund zum Feiern. Ob beim Picknick im Park oder beim Spaziergang durch die farbenfrohen Reihen der Kirschbäume, die Japaner genießen die Zeit der Kirschblüte – die sogenannte Sakura. Etwa zehn Tage dauert das Naturspektakel und lockt jedes Jahr eine Fülle von Touristen ins Land. Dabei ist es gar nicht so leicht, den richten Moment zu erwischen. Diesen Frühling sprangen die ersten Knospen zehn Tage früher auf als in den letzten Jahren. Entsprechend schneller war die Sakura auch wieder vorbei.

Wollen wir hoffen, dass es sich der Sommer bei uns noch einmal überlegt und uns noch einige warme Tage beschehrt.

Bessere Bilder von Blumen schießen

Daten zur Aufnahme
Brennweite: 200mm
Blende: f/5,0
Verschlusszeit: 1/100 Sek.
ISO: 100

Noch drei Foto-Tipps für alle, die Spaß an der Blumenfotografie haben:

-Ungewöhnliche Perspektiven machen das Bild interessanter, das gilt vor allem bei Pflanzen. Probiert einmal aus, wie ein Frosch am Boden die Pflanzen über sich sieht und geht für das Foto tief in die Hocke. Ihr könnt auch die Kamera um 45 Grad drehen – so wird das Bild dynamischer.

-Simuliert Tau oder Regentropfen. Mit einem Handsprüher lassen sich feine Wassertropfen auf den Blättern oder der Blüte auftragen. So entsteht ein Blickfang, vor allem dann, wenn ihr nah an die Blume heran geht. Feuchte Blätter glänzen auch sehr schön. Wer ein Macro-Objektiv besitzt, kann den Wassertropfen formatfüllend einfangen und wird überrascht sein, was man durch den Tropfen alles erkennt.

– Nutzt ein Makro-Objektiv. Alternativ geht natürlich auch eine Makrolinse, mit der die Blume ganz nah fotografiert werden kann. Solche Aufnahmen sind für den Betrachter doppelt spannend: Zum einen wegen der schönen Blüte, die abgelichtet wird – zum anderen wegen der Nähe, die es nur selten zu sehen gibt. Schaut euch auch noch die weiteren Tricks zur Makrofotografie auf diesem Ratgeber an.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>