Alte Kaffetasse mit Kaffee darin und Bohnen davor auf einem Kaffeesack

Schon wieder Montag – da kommt man immer besonders schwer aus dem Bett. Vielleicht hilft ja eine Tasse Kaffee zum Wachwerden.

Bei Motivfotos ist es umso wichtiger, sich über die Gestaltung Gedanken zu machen. Kleinste Details sind ausschlaggebend. Ständ die Kaffeetasse beispielsweise auf einem schlichten, weißen Plastiktisch, wäre die Wirkung des Fotos gleich geringer ausgefallen. Fotografen, die mit der Food-Fotografie ihr Geld verdienen, werkeln oft lange Zeit mit der Pinzette an ihrem Motiv herum, bis alles penibel angeordnet ist. Bei der Retusche lassen sich zwar Soßenreste, kleine Schmutzpartikel oder unansehnliche Stellen beim Obst oder Gemüse entfernen, doch die Anordnung der Gegenstände im Nachhinein zu ändern erfordert sehr viel Aufwand und ist manchmal wegen des Lichteinfalls unmöglich. Daher lohnen sich durchaus ein Paar Gedanken im Vorfeld zum Aufbau des Bildes.

Eine besondere Rolle spielt bei solchen Fotos die Tiefenschärfe. Ist sie zu gering gewählt, lässt sich zu wenig vom Motiv erkennen und die Wirkung verfliegt. Trotzdem bin ich ein Freund eines schönen Bokeh (stark unscharfer Hintergrund), da es den Blick auf das Wesentliche lenkt und das Foto somit ansehnlicher macht. Die Ausgewogenheit machts.

Dampf zum Foto hinzufügen

Daten zur Aufnahme
Brennweite: 115mm
Blende: f/4,9
Verschlusszeit: 1/40 Sek.
ISO: 100

Wer heiße Getränke ablichten möchte, kann sich eines kleinen Tricks behelfen, um das Motiv noch schmackhafter aussehen zu lassen: Ein wenig Dampf wirkt Wunder. Der lässt sich entweder nachträglich hinzufügen, wie zahlreiche Youtube-Videos zeigen. Empfehlen kann ich euch dabei das Webinar von Marius König, das ihr hier findet. Alternativ könnt ihr versuchen, den Rauch direkt beim Fotografieren einzufangen. Am besten geht das mit einer Zigarette oder einem Räucherstäbchen, das hinter die Tasse gelegt wird. Lasst dabei nur nichts anbrennen ;). Wie der Rauch richtig gut rüber kommt, könnt ihr einfach im Beitrag zum Räucherstäbchen nachlesen.

Beim Ausprobieren sind hier keine Grenzen gesetzt. Natürlich eignen sich manche Objekte besser als andere, aber generell lassen sich so gut wie alle Dinge in ein rechtes Licht rücken und sehen auf einem Foto gut aus – vorausgesetzt die Komposition ist durchdacht und das Objekt mit passenden Utensilien in Szene gesetzt.

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